Respektmeile wirbt für Toleranz und Völkerverständigung

„Antisemimitismus und Islamfeindlichkeit haben in Essen keinen Platz“, sagte Oberbürgermeister Reinhard Paß, auch in Erinnerung an die judenfeindlichen Ausfälle auf einer Pro-Palästina-Demo in Essen vor einigen Wochen. Paß war mit einigen anderen geladenen Gästen am Freitag in der Essener Innestadt, um die „Respektmeile 2014“ zu eröffnen. Die ist Teil der interkulturellen Woche, die vom 22. bis zum 27. September in der Innenstadt für Toleranz und Respekt im täglichen Miteinander wirbt. Auf einer Bühne am Burgplatz wird während der Woche ein umfangreiches Programm geboten, außerdem wird wieder eine von Kindern und Jugendlichen gestaltete „Friedens-Arche-Noah“ entstehen.
Veranstalter sind der Initiativkreis Religionen Essen, der Essener Verbund der Immigrantenvereine, die Stadt Essen, der regionale Deutsche Gewerkschaftsbund und das Unperfekthaus Essen. Die Respektmeile erstreckt sich durch die gesamte Fußgängerzone, vom Generationenkulthaus bis zum Burgplatz, begrenzt durch zwei symbolische durchbrochene Mauern. Als Zeichen für Toleranz hinterließen die Teilnehmer der Eröffnung an der Wand des Generationenkulthauses ihre farbigen Handabdrücke, nach dem Motto „Alle Hände für Toleranz“.

Danach schritten sie die Meile einmal ab. Am Burgplatz sprach der stellvertretende Vorsitzende der jüdischen Kultusgemeinde, Hans Byron. Ähnlich wie Paß drückte er seine Besorgnis über wachsenden Rassismus in Deutschland und über die jüngsten antisemitischen Zwischenfälle aus.

Anschließend sprach Marion Greve, Superintendentin des Essener Kirchenkreises, vor der Marktkirche in Essen und zeigte eine Videoanimation des Fotografen Ulrich Püschmann, die während der interkulturellen Woche in der Kirche zu sehen sein wird. Als Schlusspunkt ließen die Gäste die gelben Ballons, die zuvor die Respektmeile markiert hatten, in den Essener Himmel aufsteigen, ein weiteres Zeichen für ein friedliches Miteinander, der Gedanke, der vor allem durch diese Veranstaltungen vermittelt werden soll.

Lars-Thorben Niggehoff

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