Oberbürgermeister Paß tauscht sich mit Wohlfahrtsverbänden, Sozialpartnern, Pro Asyl und Religionsgemeinschaften aus

Oberbürgermeister Reinhard Paß hat sich heute mit Vertreterinnen und Vertretern von Wohlfahrtsverbänden, Sozialpartnern und Kirchen im Rathaus getroffen, um mit Ihnen über die aktuelle Flüchtlingssituation in Essen zu sprechen und sie über den anstehenden Aufbau von „Flüchtlingsdörfern“ zu informieren. Die Stadt Essen wird in den kommenden Tagen kurzfristig zwei oder drei dieser Dörfer errichten, in denen jeweils bis zu 400 Menschen untergebracht werden können.

Oberbürgermeister Reinhard Paß (4.v.r.) hat sich heute mit Vertreterinnen und Vertretern von Wohlfahrtsverbänden, Sozialpartnern und Kirchen im Rathaus getroffen um mit Ihnen über die aktuelle Flüchtlingssituation in Essen zu sprechen und sie über den anstehenden Aufbau von "Flüchtlingsdörfern" zu informieren. Foto: Peter Prengel, Stadt Essen
Oberbürgermeister Reinhard Paß (4.v.r.) hat sich heute mit Vertreterinnen und Vertretern von Wohlfahrtsverbänden, Sozialpartnern und Kirchen im Rathaus getroffen um mit Ihnen über die aktuelle Flüchtlingssituation in Essen zu sprechen und sie über den anstehenden Aufbau von „Flüchtlingsdörfern“ zu informieren. Foto: Peter Prengel, Stadt Essen

„Die freiwilligen Partner leisten seit jeher wichtige Arbeit bei der Betreuung und Integration von Flüchtlingen. Wohlfahrtsverbände, Sozialpartner und die Kirchen sind für uns unersetzliche Unterstützer. Die vielen Freiwilligen setzen sich in hervorragender Weise für die Flüchtlinge ein, die in unsere Stadt kommen, und leisten wertvolle Arbeit in Fragen der Integration. Sie tragen entscheidend dazu bei, dass die Menschen sich möglichst schnell in unserer Gesellschaft zurechtfinden“, erklärte der Oberbürgermeister und sprach den Vertreterinnen und Vertretern seinen Dank aus.

Gemeinsam mit Sozialdezernent Peter Renzel und Ordnungsdezernent Christian Kromberg informierte der Oberbürgermeister über die Entwicklung der Flüchtlingszahlen für Essen, erläuterte das aktuelle Vorgehen der Stadt und das Konzept für die „Flüchtlingsdörfer“ mit mobilen Bauten und Containern.

Ordnungsdezernent Christian Kromberg, unter dessen Leitung zurzeit ein extra eingerichteter Arbeitsstab tätig ist, um das Problem der Unterbringung von Flüchtlingen im Stadtgebiet mit höchster Priorität zu bearbeiten, brachte im Gespräch noch einmal die schwierige Situation auf den Punkt: „Ziel des extra eingerichteten Arbeitsstabes ist, aufgrund der drastisch ansteigenden Flüchtlingszahlen, Massenobdachlosigkeit zu verhindern.“

Sozialdezernent Peter Renzel erklärte: „Ich freue mich, dass wir auf unsere Partner bauen können – in einer der Zukunftsfragen unserer Gesellschaft und in unserer Stadt. Wir brauchen die Sozialverbände vor Ort, so nah wie möglich bei den Menschen.“

Inhalt des Gespräches war außerdem die sichergestellte 24-Stunden Betreuung durch European Homecare.

Hintergrund:

Die Flüchtlingszahlen sind in den vergangenen Wochen auch in Essen stark gestiegen. Die Kapazitäten der Behelfseinrichtungen und Übergangswohnheime sind vollständig erschöpft. Es gehen stündlich weitere Zuweisungen bei der Stadt Essen ein. Das macht eine Erweiterung der Notunterbringung erforderlich.

Der Oberbürgermeister hat aus diesem Grund einen Arbeitsstab einberufen, der das Problem der Unterbringung von Flüchtlingen bearbeitet.

Quelle: Stadt Essen, www.essen.de

Der Initiativkreis Religionen in ‪‎Essen hat ebenfalls an der Sitzung teilgenommen.
Weitere Informationen finden Sie ebenfalls auf Flüchtlinge in Essen.

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