Vier Meter hohe Arche Noah ankert auf dem Kennedyplatz

Essen. Während der interkulturellen Woche startet in Essen zum dritten Mal das Arche Noah-Projekt. Der Rat will das Projekt mit 100.000 Euro unterstützen.

Stellten das „Arche Noah-Projekt“ vor, das im Rahmen der bundesweiten interkulturellen Woche in Essen über die Bühne geht: Oktay Sürücü (Geschäftsführer Essener Verbund der Immigrantenvereine), Schalwa Chemsuraschwili (Jüdische Kultus-Gemeinde Essen), Muhammet Balaban (Kommision Islam und Moscheen Essen), Dr. Helmuth Schweitzer (Leiter Kommunales Integrationszentrum Essen), Dr. Susanne Farwick (Leiterin Bereich Integration der Stiftung Mercator), Andreas Bomheuer (Geschäftsbereichsvorstand für Kultur und Sport der Stadt Essen), Willi Overbeck (Mitglied Initiativkreis Religionen Essen), Benedikte Baumann (Projektbüro part3) sowie Moderator Uwe Loch und Pfarrer Axel Rademacher. Foto: Michael Korte.
Stellten das „Arche Noah-Projekt“ vor, das im Rahmen der bundesweiten interkulturellen Woche in Essen über die Bühne geht: Oktay Sürücü (Geschäftsführer Essener Verbund der Immigrantenvereine), Schalwa Chemsuraschwili (Jüdische Kultus-Gemeinde Essen), Muhammet Balaban (Kommision Islam und Moscheen Essen), Dr. Helmuth Schweitzer (Leiter Kommunales Integrationszentrum Essen), Dr. Susanne Farwick (Leiterin Bereich Integration der Stiftung Mercator), Andreas Bomheuer (Geschäftsbereichsvorstand für Kultur und Sport der Stadt Essen), Willi Overbeck (Mitglied Initiativkreis Religionen Essen), Benedikte Baumann (Projektbüro part3) sowie Moderator Uwe Loch und Pfarrer Axel Rademacher. Foto: Michael Korte.

Zum dritten Mal wird in diesem Jahr die Arche Noah in der Essener Innenstadt ankern. Im Rahmen der bundesweiten Interkulturellen Woche wurde ein einwöchiges Programm auf die Beine gestellt. Unter dem Motto „Miteinander leben, miteinander reden“ wirken mehr als 100 Essener Einrichtungen und Gruppen aus über 15 Nationen mit.

Initiiert wurde die Arche Noah Essen bereits vor vier Jahren vom Initiativkreis Religionen in Essen , dem Vertreter der Jüdischen Kultusgemeinde, der Evangelischen und Katholischen Kirchen und der Kommission Islam und Moscheen angehören. Geldgeber sind die Stadt Essen und die Stiftung Mercator. Der Rat der Stadt Essen hat nun sogar beschlossen dem Projekt im nächsten Jahr 100.000 Euro bereitzustellen. Damit sollen im ganzen nächsten Jahr zahlreiche Veranstaltungen zum Dialog zwischen den Völkern und Religionen dieser Stadt realisiert werden.

Gottesdienst, Gemeindefest, Dokumentarfilm und Musik

„Die Arche soll 365 Tage im Jahr schwimmen“, träumt Projektleiter Willi Overbeck von der evangelischen Kirche. Im Vorfeld der Interkulturellen Woche starten in den Stadtteilen unter dem Titel „Arche Dialoge“ Diskussionen mit Teilnehmern verschiedener Glaubensrichtungen. Die Interkulturelle Woche startet am 13. September mit einem Gottesdienst und Gemeindefest im Interkulturellen Zentrum Kreuzer in Borbeck. Einen Tag später wird der Dokumentarfilm „Willkommen auf Deutsch“ im Filmstudio Glückauf gezeigt. Am Dienstag, 15. September, gibt es in der Weststadthalle einen Informationsabend mit Geduldeten. Am Mittwoch wird ein gemeinsames Fest mit Flüchtlingen in der Zeche Carl veranstaltet.

Am 18. und 19. September steht die Arche dann zum ersten Mal auf dem Kennedyplatz und nicht mehr auf dem Burgplatz. Damit rücke man laut Overbeck auch mit dem Anliegen ins Herz der Stadt. Die Arche ist 25 Meter breit und vier Meter hoch. Ihr Herzstück bildet eine elf Meter lange Bühne. 163 Planken, die zurzeit noch von 1500 Menschen aus allen Stadtteilen gestaltet werden, ummanteln das Gerüst. Das vielfältige Bühnenprogramm bietet nicht nur Gesprächsrunden, sondern auch kulturelle Beiträge. Es treten auch einige Bands, wie die Essener Gruppe „Banda Senderos“ auf. In der Zeltstadt rund um die Arche informieren Vereine und Initiativen über ihre Arbeit, es werden aber auch Köstlichkeiten aus aller Welt angeboten. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

Quelle: Vier Meter hohe Arche Noah ankert auf dem Kennedyplatz | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/essen/vier-meter-hohe-arche-noah-ankert-auf-dem-kennedyplatz-id11005208.html#plx2134887264

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