Keine Toleranz bei Fremdenfeindlichkeit

Bundeskanzlerin Merkel hat bei ihrem Besuch in Heidenau die gewalttätigen Ausschreitungen rechtsgerichteter Demonstranten auf das Schärfste verurteilt. „Es gibt keine Toleranz gegenüber denen, die die Würde anderer Menschen in Frage stellen.“

Die menschliche und würdige Behandlung jedes Einzelnen, der zu uns komme, sei Teil unseres Selbstverständnisses, sei das, was Deutschland ausmache. Das betonte Bundeskanzlerin Angela Merkel nach ihrem Besuch in der Flüchtlingsunterkunft in Heidenau.

Die Bundeskanzlerin hatte dort mit Flüchtlingen, Sicherheitskräften sowie haupt- und ehrenamtlichen Helfern gesprochen. Begleitet hatte sie Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich und der Bürgermeister Heidenaus, Jürgen Opitz. Bei ihrer Ankunft hatten Demonstranten die Kanzlerin mit Buh-Rufen empfangen.

Am vergangenen Wochenende war es zu Krawallen vor einer Flüchtlingsunterkunft im sächsischen Heidenau gekommen. Demonstranten sollen Asylbewerber bedroht und Polizisten angegriffen haben. Rund 575 Menschen sind in der Unterkunft untergebracht. (Weiterlesen)

Beitragsbild: Bundesregierung/Kugler

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