App „Essen.kompakt“ über Flüchtlinge in Essen

Die Stadt Essen nutzt eine App um Bürgerinnen und Bürger gezielt über das Thema „Flüchtlinge in Essen“ zu informieren. Durch schnelle und ausführliche Informationen soll dazu beigetragen werden, Vorurteilen und Ängsten entgegenzuwirken und das Handeln der Verwaltung transparent darzustellen. Darüber hinaus haben Bürgerinnen und Bürger ab sofort die Möglichkeit sich beim Infotelefon des Amtes für Soziales und Wohnen unter der Rufnummer: 88-55555 zum Thema zu informieren.

Das Team der Agentur SawatzkiMühlenbruch – ein bunter Mix aus Menschen unterschiedlichster Herkunft – hat eine App programmiert, die der Stadt Essen helfen soll, Informationen rund um das Thema „Flüchtlinge in Essen“ modern, schnell und transparent zu kommunizieren.

Geschäftsführer Kay Mühlenbruch spricht der „Essen.kompakt“ App eine hohe Bedeutung zu: „Genau jetzt stehen wir in Deutschland angesichts der doppelten Herausforderung, den Flüchtlingen menschenwürdig zu begegnen und gleichzeitig den diffusen und rassistischen Hass einzudämmen, wieder an einem entscheidenden Punkt unserer Geschichte. Ich will eine gute Antwort geben können, wenn mich meine Kinder eines Tages fragen, wie ich mich angesichts dieser Lage verhalten habe.“ Die App sei so auch ein Statement für Menschlichkeit und eine Willkommenskultur gegenüber den Menschen, die aus schlimmsten Kriegs-Verhältnissen den Weg zu uns fanden.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung werden die App mit Informationen füllen. „Wozu fehlendes Wissen bei dem Thema ‚Flüchtlinge‘ führen kann, sehen wir momentan in Freital und anderen Orten“, sagt Oberbürgermeister Reinhard Paß und betont: „Durch schnelle und ausführliche Informationen können wir dazu beitragen, dass Bürgerinnen und Bürger sich nicht von Hetzparolen und Falschaussagen rechter Gruppen leiten lassen“. Und weiter: „Die Bereitstellung der App ist eine besondere Art des ehrenamtlichen Engagements. Ich bedanke mich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Agentur SawatzkiMühlenbruch herzlich dafür, dass sie uns mit ihrem technischen Know-how dabei unterstützen, moderne Kommunikationsmittel für die Aufbereitung von Informationen nutzen zu können“.

Die App wird aufgrund der Aktualität ganz gezielt Informationen zum Thema „Flüchtlinge“ enthalten. Daneben finden Nutzer dort ausgewählte News des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge oder der Bundesregierung. So ist dort unter anderem auch das Videostatement der Bundeskanzlerin Angela Merkel zu sehen. „Wir können uns vorstellen, die Informationsverbreitung durch die App auf weitere Themen auszuweiten“, sagt Nicole Mause, Pressesprecherin der Stadt Essen. „Mit dieser ersten Beta-Version möchten wir Erfahrungen sammeln und sehen, wie unser Angebot angenommen wird.“

Die App steht bereits im Google Play Store für Android Geräte unter dem Link: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.handshake.essen kostenlos zum Download bereit. Die App erfordert Android Version 4.2 oder höher. Die iOS Version wurde bereits beim Apple App Store eingereicht, die Veröffentlichung der Version für Apple Geräte wird noch etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Anfragen zum ehrenamtlichen Engagement, Sachspenden, Wohnungen für Flüchtlinge, Anregungen und Beschwerden nehmen zusätzlich ab sofort Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Essen unter der Rufnummer: 88-55555 wochentags in der Zeit von 8 bis 16 Uhr entgegen. Sie sind auch per E-Mail unter fluechtlinge@essen.de erreichbar.

Quelle: Stadt Essen, www.essen.de

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