Neue Anlaufstelle für geflüchtete Menschen: der Integration Point Essen

  • Der Integration Point Essen ist seit heute in den Räumlichkeiten der Agentur für Arbeit Essen am Berliner Platz geöffnet.
  • Somit hat Essen eine zentrale Anlaufstelle für Asylbewerberinnen und Asylbewerber und geflüchtete Menschen mit einer hohen Bleibewahrscheinlichkeit und guten Integrationsaussichten.
  • Beteiligte Institutionen (Agentur für Arbeit Essen und Stadt Essen) unterzeichnen Kooperationsvereinbarung zur Zusammenarbeit unter einem Dach.
  • Gemeinsame Ziele: Menschen schnell erreichen, Chancen und Talente früher erkennen und nutzen, über gezielte Sprach- und weitergehende Fördermöglichkeiten eine zügige Integration in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt vorbereiten und erreichen.

Der Integration Point (IP) Essen konnte heute planmäßig an den Start gehen und stellt nun eine zentrale Anlaufstelle für geflüchtete Menschen mit einer hohen Bleibewahrscheinlichkeit und guten Integrationsperspektiven dar, die Unterstützung bei der Suche nach einer Ausbildung oder Arbeitsstelle benötigen.

Im IP arbeiten fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Arbeitsagentur und vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Essen aus dem Bereich des JobCenters in den Räumlichkeiten der Agentur für Arbeit unter einem Dach. Über eine Hotline stehen sie mit der Ausländerbehörde der Stadt Essen in Kontakt. Von dort erhalten sie Informationen über den jeweiligen Aufenthaltsstatus der Asylbewerberinnen und Asylbewerber. Dieser ist entscheidend für die weitere Beratung der geflüchteten Menschen und ihre Zugangsmöglichkeiten zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt.

Der IP hält ab sofort ein umfassendes Beratungsangebot aus einer Hand für die hier lebenden Asylbewerberinnen und Asylbewerber und Flüchtlinge vor. Es geht dabei vor allem um die berufliche Integration dieses Personenkreises, die über eine gezielte Sprachförderung und ggf. weitere Qualifizierungsangebote realisiert werden soll.

Peter Renzel, Geschäftsbereichsvorstand Jugend, Bildung und Soziales der Stadt Essen, erläutert die Zusammenarbeit: „Die Potenziale der Asylbewerber und geflüchteten Menschen zu erschließen, stellt aufgrund der sprachlichen und interkulturellen Unterschiede eine besondere Herausforderung dar. Um dieser gerecht zu werden, werden in die Arbeit des IP auch weitere wichtige Partner einbezogen, wie zum Beispiel die Kammern, Arbeitgeber- und Sozialverbände, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sowie Träger beruflicher Qualifizierung und Sprachförderung.“

„Eine frühzeitige Sprachförderung und anschließende Arbeitsmarktintegration ist nicht nur ein wesentlicher Baustein zur gesellschaftlichen Integration, sondern dient auch dazu, die Gefahr von Langzeitarbeitslosigkeit zu vermeiden“, betont Klaus Peters, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Essen. „Auch vor dem Hintergrund des wachsenden Fachkräftebedarfs muss das Potenzial dieser Personengruppe frühzeitig erhoben und für den Arbeitsmarkt nutzbar gemacht werden. Deswegen ist eine eng abgestimmte Zusammenarbeit für die erfolgreiche und nachhaltige Integration der schutzsuchenden Menschen unabdingbar“.

Quelle: Stadt Essen, www.essen.de

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