Flüchtlinge werden Museums-Guides

Führungen für Flüchtlinge, ins Gespräch kommen über Geschichte und Gegenwart: Das Deutsche Historische Museum bietet besondere Führungen für Geflüchtete.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration besuchte am 15. März das Deutsche Historische Museum (DHM), das sich wie viele andere Kultureinrichtungen seit einigen Wochen für Flüchtlingsgruppen engagiert. Der Fachbereich Bildung und Vermittlung hat Sonderformate für Führungen erarbeitet, bei denen Geflüchtete die Angebote des DHM entgeltfrei nutzen können. Im Mittelpunkt steht vor allem das „gemeinsame ins Gespräch kommen“.

In Kooperation mit dem Museum für Islamische Kunst, dem Vorderasiatischen Museum, der Skulpturensammlung und dem Museum für Byzantinische Kunst wurde das Projekt „Multaka“ (arabisch: Treffpunkt) ins Leben gerufen. Syrische und irakische Flüchtlinge werden hier zu Museums-Guides fortgebildet, um Museumsführungen wiederum für syrische und irakische Geflüchtete in ihrer Muttersprache anzubieten. Multaka steht so auch für den Austausch verschiedener kultureller und historischer Erfahrungen.

Quelle: Bundesregierung, www.bundesregierung.de / Beitragsbild: Bundesregierung-Denzel

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