Arche Noah Essen läuft auf Höhepunkt des Jahres zu – Stadtfest am 24. und 25. September – Neue Kooperationspartner

Begegnung, Dialog und ein Zusammenwirken – das sind die zentralen Begriffe der Arche Noah Essen. Das Essener Ganzjahresprojekt läuft in großen Schritten auf seinen Höhepunkt zu. Heute informierten die Projektleiter Willi Overbeck vom Initiativkreis Religionen in Essen (IRE) und Dr. Helmuth Schweitzer, Leiter des Fachbereichs Interkulturelle Orientierung/Kommunales Integrationszentrum Essen sowie die Künstlerische Leiterin Benedikte Baumann (Projektbüro part3) über den aktuellen Stand des Projekts und gaben Einblicke ins vielfältige Programm.

Unter dem Motto „Was uns trennt und was uns eint“ eröffnet das Arche Noah-Stadtfest am 24. und 25. September auf dem Kennedyplatz die Interkulturelle Woche in Essen. Das einzigartige Netzwerkprojekt aus Religionen und Institutionen, Vereinen und Künstlern lädt bereits zum vierten Mal zum Mitmachen und Mitreden ein, zu Gesprächen und Informationen, zu Musik und Tanz auf der Programmbühne und in der Zeltstadt. Arche Noah gibt das ganze Jahr über Impulse für ein friedvolles und zugewandtes Zusammenleben in der Stadt, u.a. in Form der regelmäßig stattfindenden Arche Dialoge in den Stadtteilen. Auf dem Kennedyplatz setzt das Projekt dann ein weithin sicht- und hörbares Zeichen für ein lebendiges Miteinander. Schirmherr der Veranstaltung ist Oberbürgermeister Thomas Kufen.

Dr. Susanne Farwick, Leiterin des Bereichs Integration der Stiftung Mercator, bekräftigte das gemeinsame Interesse des Projekts und der in Essen ansässigen Stiftung an einer gelebten, von Respekt getragenen Willkommenskultur, in der Vielfalt wertgeschätzt wird. Die Projektleiter Willi Overbeck und Dr. Helmuth Schweitzer hoben die Wirksamkeit des Gemeinschaftsprojekts hervor, die kulturelle und religiöse Vielfalt der Stadt abzubilden und interaktiv zusammenzuführen.

Die Künstlerische Leiterin Benedikte Baumann freute sich, dass immer mehr Menschen, Institutionen und Vereine auf die Projektmacher zukämen, um sich unter dem symbolischen Arche-Noah-Gedanken am Projekt zu beteiligten. Sie erklärte, dass Arche Noah sich in diesem Jahr noch weiter in die Stadt bewege und neue, starke Kooperationspartner gefunden hätte, darunter das Schauspiel Essen, das sich in der kommenden Spielzeit mit dem Thema Glaube auseinandersetzt.

Dr. Helmuth Schweitzer, Leiter des Fachbereichs Interkulturelle Orientierung/Kommunales Integrationszentrum Essen, über die Arche Dialoge als wichtiger Bestandteil des Arche Noah Projekts:

„Die  Arche Dialoge sind ist keine „Friede-Freude-Döner Kebab“-Treffen. Nicht nur in Essen, sondern weltweit sind viele Menschen verunsichert, sie fürchten um ihre persönliche Zukunft. Da bieten die Arche Dialoge eine Möglichkeit, sich vor Ort über das Gemeinsame zu verständigen. Als Voraussetzung dazu ist es aber ebenso wichtig, sich auf Augenhöhe auch über das Trennende auszutauschen.“

Dr. Susanne Farwick, Leiterin des Bereichs Integration der Stiftung Mercator, über ihr Engagement für die Arche Noah Essen:

„Die zunehmende Polarisierung zwischen Willkommenskultur und Rechtspopulismus in den letzten Monaten zeigt deutlich, wie wichtig ein konstruktiver Dialog ist. Denn nur im guten Miteinander kann unsere Einwanderungsgesellschaft so gestaltet werden, dass sie allen Menschen gleichberechtigte Teilhabe ermöglicht. Gemeinschaft, Zusammenhalt und Integration können jedoch nur funktionieren, wenn sie vor Ort in der Nachbarschaft entstehen und gelebt werden. Genau hier setzt die Arche Noah Essen an: Mit den Arche Dialogen und der Gestaltung der Interkulturellen Woche werden Formate der Begegnung und des Austausches und damit Möglichkeiten der gemeinsamen Verständigung in unserer vielfältigen Stadtgesellschaft geschaffen.“

Arche Noah Essen ist ein Gemeinschaftsprojekt des Initiativkreises Religionen in Essen (IRE) und der Stadt Essen. Und es ist ein Stück gelebte Willkommenskultur. Impulsgeber der Idee ist der IRE, der sich aus Vertretern der Jüdischen Kultus-Gemeinde Essen, der katholischen und evangelischen Kirche in Essen und der Kommission Islam und Moscheen in Essen (KIM-E) zusammensetzt. Träger des Projekts ist die Essener Fördergesellschaft Kultur und Integration gGmbH.

Das Projekt wird gefördert durch die Stadt Essen, die Stiftung Mercator und die Sparkasse Essen.

Weitere Informationen zum Projekt unter: www.archenoah-essen.de.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zu Verfügung.

Pressekontakt:
Sarah Heppekausen
Arche Noah Essen // Presse
Tel. 0160 97950138
Mail presse@archenoah-essen.de

Die Pressemitteilung vom 29.06.2016 als PDF herunterladen.

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