Junge Flüchtlinge gestalten Planke für die Arche Noah

Essen-Altenessen. Am 24. September, dem Start der Interkulturellen Woche, wird wieder die Arche Noah vor Anker gehen. Essener Bürger gestalten die 163 Planken.

Noch ist die Arche Noah 2016 nicht zu erahnen, geschweige denn zu erkennen. Das wird das Gemeinschaftsprojekt des Initiativkreises Religionen in Essen (IRE), der Stadt (Fachbereich Interkulturelle Orientierung/Kommunales Integrationszentrum Essen) und weiterer Partner erst am 24. September sein, wenn das 25 Meter lange Symbol für das gesellschaftliche und soziale Miteinander zum vierten Mal auf dem Kennedyplatz vor Anker geht und die Essener Beiträge zur Interkulturellen Woche (IKW) eröffnet. Dann werden die 163 Planken, alle etwa 70 mal 100 Zentimeter groß, zu einem Ganzen zusammengesetzt werden.

Bis zum – symbolischen – Stapellauf werden die Planken, über die ganze Stadt verteilt, gestaltet. „Künstler machen mit, die Awo, die Diakonie, die Caritas, die islamische Gemeinde oder die Flüchtlingsberatung auch“, sagt Oktay Sürücü. Über mangelndes Interesse kann sich der Projektkoordinator nicht beklagen. Gut 100 Einrichtungen beteiligen sich. Alle Planken sind vergeben. Das Thema lautet in diesem Jahr: „Was uns trennt und was uns eint.“

„Mehr Interaktion und Partizipation“ gewünscht
Mit dabei ist auch die Künstlerin Sophie Kwiek und Michael Wolff, der sie bei der Organisation untrstützt. Sie gestaltete gemeinsam mit Jugendlichen aus Afghanistan und Syrien eine Friedensplanke. Sie einigten sich auf das Thema „Frieden“. Auf orangenem Untergrund ist das Wort „Frieden“ auf Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch und Paschtunisch, einer der beiden Amstsprachen in Afghanistan, zu lesen.

Oktay Sürücü versucht, bei jeder Aktion, bei der es um eine Planke geht, dabeizusein. „Bei allen Dingen, die uns einen, dürfen wir aber nicht die Dinge unerwähnt lassen, die uns trennen“, sagt der Projektkoordinator.

Deshalb wird es am 24./25. September bei der zweitägigen Veranstaltung in der Innenstadt auch ein „Dialogzelt“ geben, in dem bei Gesprächen auch Unterschiede zur Sprache kommen sollen. „Wir wünschen uns in diesem Jahr noch mehr Interaktion und Partizipation zwischen Vereinen und Künstlern, zwischen Laien und Profis, zwischen spontanen Besuchern und gut vorbereiteten Gästen“, so Sürücü.

Quelle: Dietmar Mauer – Junge Flüchtlinge gestalten Planke für die Arche Noah | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf: http://www.derwesten.de/staedte/essen/junge-fluechtlinge-gestalten-planke-fuer-die-arche-noah-id12011882.html#plx2005752352 // Beitragsbild: Michael Korte.

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