Was für ein Fest!

Fast 8.000 Besucherinnen und Besucher feierten gemeinsam beim Arche Noah Stadtfest mitten in der City am Wochenende für eine Stadt frei von Rassismus und Diskriminierung.

Neugierig und zahlreich kamen am Samstag und am Sonntag viele EssenerInnen auf den Kennedyplatz und den Salzmarkt und genossen bei strahlendem Sonnenschein neben dem mitreißenden Bühnenprogramm die Dialog- und Mitmachangebote der über 100 Einrichtungen und Initiativen. Im Mittelpunkt standen Begegnung, Austausch und Dialog, um das Wissen umeinander zu erhöhen, denn Unwissenheit macht Angst und Angst schürt Ablehnung.

Das Stadtfest mit den vielen Aktions- und Themenzelten bot jedem die Chance, sich zu informieren und in den Dialog zu treten. Mitmachen wurde groß geschrieben und Alt und Jung hatten viel Freude bei Aktionen wie einem Alterssimulationsanzug, einem kreativen Wunschhimmel und einem Toleranzführerschein.

Mit dem Anstecken der bunten Arche Noah-Buttons bekannten sich viele als Arche-Typen und traten mit ihren Statements für ein respektvolles Miteinander ein. Etliche Menschen testeten ihr Wissen, tauschten sich aus und setzten mit ihrer Unterschrift der Arche-Vision ein Zeichen für mehr Toleranz. Und es wurde getanzt, gesungen und friedlich gefeiert!

Bei der offiziellen Eröffnung am Samstag um 15 Uhr betonte Oberbürgermeister Thomas Kufen: „Im Mittelpunkt dieses Festes steht der Mensch in seiner Unterschiedlichkeit – und das zeichnet auch unsere Stadt aus.“

Auf der imposanten Arche Noah-Bühne mit den künstlerisch gestalteten Planken sorgten kleine und größere Stars mit Beiträgen aus vielen unterschiedlichen Ländern und Kulturkreisen für eine harmonische Stimmung.

Am Samstagabend heizte die Essener Global-Pop-Band „Banda Senderos“ auf der großen Bühne richtig ein.

Zum Abschluss am Sonntag betonte der Beigeordnete für Kultur, Integration und Sport, Andreas Bomheuer: „Das Arche Noah Fest hat deutlich gemacht, dass unsere Stadt bunt ist. Wir wollen keinen Rassismus, wir wollen keinen Fanatismus, sondern Respekt vor jedem Mann und jeder Frau in unserer Stadt.“

Aber das war erst der Anfang: Nach dem Stadtfest geht es unter dem Thema „Was uns trennt und was uns eint“ vielfältig weiter mit der Interkulturellen Woche (IKW) bis zum 3. Oktober 2016. In diesem Jahr hat sich das Netzwerk auf 109 Kooperationen erweitert und ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt – vielfältig wie die Menschen der Stadt. Am Montag (26.9.) gibt es den „Politischen Salon“ von EXILE Kulturkoordination im Café Central (Grillo Theater) zum Thema „Globale Migration“. Das  Willkommensfest für Flüchtlinge auf der Zeche Carl am Dienstag (27.9.) lädt ab 15 Uhr alle zu einem bunten Fest ein. Am Mittwoch (28.9.) eröffnet der „Gebetomat“ des Berliner Künstlers Oliver Sturm im Foyer des Grillo Theaters als eine Mischung aus Passfoto-Automat und Beichtstuhl. Am Donnerstag (29.9.) um 18 Uhr begegnen sich die Altenessenkonferenz und der Initiativkreis Religionen in Essen (IRE) im Walter-Wolff-Gemeindehaus nach der Gründung der „Essener Allianz für Weltoffenheit“ auf dem Kennedyplatz um 13 Uhr. Dies sind nur einige Einblicke in das umfangreiche Programm.

An dieser Stelle noch eine herzliche Einladung zum AVRAM-Konzert am Samstag, 1.10. im Walter-Wolff-Gemeindehaus. Der Eintritt ist frei, Platzkarten können unter rolf.suchalla@t-online.de bestellt werden. Am Montag, 3.10. bildet der „Tag der offenen Moscheen“ den Abschluss der IKW, aber den Auftakt für ein weiteres Jahr mit Arche Noah, bis 2017 erneut auf dem Kennedyplatz das Arche Noah Stadtfest als Höhepunkt gefeiert wird – gemeinsam, friedlich und voller Freude.

Save the date! Das nächste Arche Noah Fest findet am 23. und 24. September auf dem Kennedyplatz als Abschluss der Interkulturellen Woche 2017 statt. Den Auftakt der IKW feiert Arche Noah Essen am 15. und 16. September auf Zollverein mit dem Planken-Projekt.

Impulsgeber der Idee ist der Initiativkreis Religionen in Essen (IRE) in Kooperation mit dem Fachbereich Interkulturelle Orientierung/Kommunales Integrationszentrum der Stadt Essen. Gefördert wird das Projekt durch die Stadt Essen, die Stiftung Mercator und die Sparkasse Essen.

Weitere Informationen zum Programm: www.archenoah-essen.de und www.facebook.com/ArcheNoahEssen/.

Für weitere Fragen, Interview- und Fotowünsche stehen wir Ihnen gerne zu Verfügung.

Pressekontakt:
Arche Noah Essen // Presse
Anika Ellwart
Tel.: 0176 24912242
E-Mail: presse@archenoah-essen.de

Die Pressemitteilung vom 25.09.2016 als PDF herunterladen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s