Arche Noah Essen und Interkulturelle Woche 2016 ziehen positives Fazit

Die insgesamt über 10.000 Besucherinnen und Besucher, die zum Arche Noah Stadtfest und den Veranstaltungen der Interkulturellen Woche kamen, setzten ein starkes Zeichen für eine Stadt frei von Rassismus und Diskriminierung.

Der Höhepunkt des interkulturellen und interreligiösen Jahres 2016 gipfelte in Essen am Wochenende des 24. & 25. Septembers in einem Stadtfest, an dem sich mehr als 100 Einrichtungen und Initiativen beteiligten. Neben dem bunten Bühnenprogramm, das auf dem Kennedyplatz geboten wurde, lag der Fokus auf Partizipation und Dialog, um das Wissen umeinander zu erhöhen. Mit dem Anstecken der bunten Arche Noah-Buttons bekannten sich viele als Arche-Typen und traten mit ihren Statements für ein respektvolles Miteinander ein. Etliche Menschen testeten ihr Wissen, tauschten sich aus und setzten mit ihrer Unterschrift der Arche-Vision ein Zeichen für mehr Toleranz. Die friedliche und bejahende Stimmung des Stadtfests wurde von der Interkulturellen Woche (IKW) unter dem Thema „Was uns trennt und was uns eint“ weitergetragen. Die 35 Veranstaltungen im Rahmen von Arche Noah Essen und der IKW vom 24.09. bis zum 3.10.2016 wurden mit über 10.000 BesucherInnen sehr gut angenommen.

„In diesem Jahr hat die Arche Noah noch weit mehr Menschen bewegt als zuvor, hat sie begeistert und Begegnungen gestiftet – auf dem Kennedyplatz und bei Veranstaltungen wie zwischen den Moscheegemeinden Altenessens und Bürgern. Es eint uns Menschen weit mehr, als das was uns trennt.“, betont die künstlerische Leiterin Benedikte Baumann. Die erste Begegnung der Moscheegemeinden mit der Altenessenkonferenz am 29.09. war für alle Beteiligten ein gelungener Abend und ein erster Schritt vom bisherigen Nebeneinander zu mehr Miteinander. Auch Projektleiter Willi Overbeck, Sprecher des Initiativkreises Religionen in Essen (IRE), zieht ein positives Resümee: „Der Umzug der Arche Noah auf den Kennedyplatz hat sich enorm bewährt! Die Beteiligung selbst am Sonntag war überraschend groß und zeigt, dass die Menschen das Arche Noah-Projekt wahr- und annehmen.“

Die Vielfalt der Veranstaltungen war beeindruckend und reichte von Begegnungs- und Dialogveranstaltungen über Musik bis hin zu Theater für Jung und Alt mit jeglichem Hintergrund. Zum Beispiel öffnete auch in diesem Jahr die Zeche Carl ihre Türen mit einem Willkommensfest für Flüchtlinge am Dienstag, 27.9., bei dem neugierig und fröhlich miteinander gefeiert wurde. Ein weiteres spannendes Projekt, an dem sich der IRE an der Realisierung beteiligt, ist der „Gebetomat“ des Berliner Künstlers Oliver Sturm im Foyer des Grillo Theaters als eine Mischung aus Passfoto-Automat und Beichtstuhl. Ebenfalls positiv verlief die Gründung der „Essener Allianz für Weltoffenheit“ auf dem Kennedyplatz am 29.09. Bereits 14 Allianzpartner treten ein für die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und gegen jede Form von Hass, Rassismus, Beleidigung oder Gewalt. Weitere Unterstützer sind herzlich eingeladen sich anzuschließen.

Auch als Dankeschön an alle Beteiligten machte das AVRAM-Konzert am Samstag, 1.10. im Walter-Wolff-Gemeindehaus einen inoffiziellen Abschluss und der Auftritt der interkulturellen Formation um Sängerin Schirin Partowi war ein musikalisches Highlight. Am Montag, 3.10. bildete der „Tag der offenen Moscheen“ mit vielen interessierten Gästen den Abschluss der IKW, aber den Auftakt für ein weiteres Jahr mit Arche Noah, bis 2017 erneut gefeiert wird – gemeinsam, friedlich und voller Freude. Das nächste Arche Noah Fest findet am 23. und 24. September 2017 auf dem Kennedyplatz als Abschluss der Interkulturellen Woche 2017 statt. Den Auftakt der IKW feiert Arche Noah Essen am 15. und 16. September auf Zeche Zollverein mit einem Planken-Projekt.

Impulsgeber der Idee ist der Initiativkreis Religionen in Essen (IRE) in Kooperation mit dem Fachbereich Interkulturelle Orientierung/Kommunales Integrationszentrum der Stadt Essen. Gefördert wird das Projekt durch die Stadt Essen, die Stiftung Mercator und die Sparkasse Essen.

Weitere Informationen zum Programm: www.archenoah-essen.de und www.facebook.com/ArcheNoahEssen/.

Für weitere Fragen, Interview- und Fotowünsche stehen wir Ihnen gerne zu Verfügung.

Pressekontakt:
Arche Noah Essen // Presse
Anika Ellwart
Tel.: 0176 24912242
E-Mail: presse@archenoah-essen.de

Die Pressemitteilung vom 06.10.2016 als PDF herunterladen.

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