Aus Vielfalt entsteht neues Miteinander – beim Arche Noah Fest am 21. und 22. September auf dem Kennedyplatz

Menschen unterschiedlicher Religionen und Kulturen feiern gemeinsam: Am 21. und 22. September bietet das Arche Noah Fest auf dem Kennedyplatz die Chance, einander kennenzulernen und schöne Erlebnisse zu teilen – passend zum Thema „zusammen wachsen – gemeinsam gestalten“. Ab 12 Uhr gibt es ein Bühnenprogramm mit Live-Musik und Tanz, Kunst und Comedy.

Essener Religionsgemeinschaften und Kulturvereine präsentieren sich in einer Zeltstadt und bieten landestypische Spezialitäten an. Lehrer lesen Märchen in unterschiedlichen Sprachen vor, Kinder knüpfen Freundschaftsbänder und die Partnerschulen der Arche Noah (Gesamtschule Bockmühle, UNESCO-Schule, Franz-Dinnendahl-Realschule) zeigen, für welche Werte sie einstehen.

Eröffnung mit Oberbürgermeister Thomas Kufen

Zu den Highlights des Festes gehören das „Haus der Religionen auf Zeit“, die „Tafel der Arche Noah“ und ein von Choreografen und Teilnehmern gemeinsam entwickelter Tanz der Kulturen.

Offiziell eröffnen der Schirmherr der Arche Noah, Oberbürgermeister Thomas Kufen, und Vertreter des Initiativkreises Religionen in Essen (IRE) das Fest am Samstag um 15 Uhr.

Begegnung zwischen Rock, Folklore und Bollywood-Charme

Willi Overbeck, Projektleiter der Arche Noah Essen und Sprecher des Initiativkreis Religionen in Essen (IRE), freut sich auf das siebte Fest: „Das Arche Noah Projekt möchte, dass die Menschen dieser Stadt sich begegnen können über alle Schranken der Kultur, Religion und gesellschaftlicher Stellung hinweg und Verantwortung übernehmen für andere Menschen und die Natur.“

Was verbindet Menschen mehr als Musik? Auf dem Programm steht eine Mischung aus Pop und Rock, afrikanischen Rhythmen und türkischer Volksmusik. Mit dabei sind u.a. das Akkordeon Orchester Altenessen, das Musikkabarett-Trio Der Vorstand oder Singer/Songwriterin Hülya Friebe. Die Gruppe African Ivory lässt den Sonntag mit purer Lebensfreude ausklingen.

Fado, feurige Tänze und Maskentheater

„Es zeigen sich so viele Kulturen wie nie auf der Bühne“, betont Benedikte Baumann, künstlerische Leiterin der Arche Noah Essen. „Die Essener Band Sina Nossa spielt am Samstagabend eine einzigartige Mischung aus Fado, Klassik, Folklore und Pop. Zuvor gibt es feurige Tänze von sechs Gruppen aus Lateinamerika – auf der Bühne vereint. Selbst tanzen können die Besucher zur heiteren Musikcomedy von den Bollywood-Lieblingen Lovely & Monty.“

Passend zum Thema „zusammen wachsen – gemeinsam gestalten“ haben die Choreografen Mohan Thomas aus Kettwig und Sinan Kocak aus Altenessen mit Menschen unterschiedlicher Herkunft jeweils einen „Tanz der Kulturen“ einstudiert. Auch das Maskentheater „anders eben“ zeigt, was Menschen in kurzer Zeit gemeinsam auf die Beine stellen können.

Haus der Religionen auf Zeit

Im „Haus der Religionen auf Zeit“ stellen sich die Mitglieder des Initiativkreises Religionen in Essen (IRE) vor: die katholische und die evangelische Stadtkirche, die Jüdische Kultus-Gemeinde Essen, die Kommission Islam und Moscheen in Essen sowie Bahá‘í-Gemeinde und Sikh-Gemeinde. Für Helga Kappelhoff vom IRE lädt das atmosphärisch gestaltete Zelt ein, miteinander ins Gespräch zu kommen: „Erstmals stellt sich jede Religion mit fünf Glaubenssätzen vor. Durch das gemeinsame Layout wird das Haus zu einem Ort der Einheit in Vielfalt.“

Tafel der Arche Noah

Zum Ausklang des Festes am Sonntag gegen 17 Uhr nehmen Mitwirkende und Besucher wieder an der „Tafel der Arche Noah“ Platz: Eine Näherin verlängert das bereits 30 Meter lange Tischtuch aus dem vergangenen Jahr mit neuen Stoffquadraten, die während des Festes noch abgegeben werden können.

Abschlusskonzert zur Respektmeile: Markus Reinhardt

Schon am Vorabend des Festes lädt die Arche Noah Essen zu einem kostenlosen Konzert mit dem Markus Reinhardt Ensemble in die Kreuzeskirche ein. Es bildet den Abschluss der Respektmeile, die vom VielRespektZentrum organisiert wird und ein Zeichen für Respekt in der nördlichen Innenstadt setzen will. Benedikte Baumann: „Das Markus Reinhardt Ensemble begeistert mit einer ungewöhnlichen Mischung aus traditioneller Gipsy Musik und Jazz. Das Konzert in der Kreuzeskirche wird sicher ein unvergessliches Erlebnis.“

Programm zur Interkulturellen Woche

Das Arche Noah Fest markiert in Essen den Startschuss für die bundesweit stattfindende Interkulturelle Woche (IKW)mit Ausstellungen, Konzerten und Vorträgen bis zum 3. Oktober. Das Programmheft der IKW 2019 gibt es unter www.archenoah-essen.de und an den bekannten Kultureinrichtungen in Essen.

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